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Schlagwort: Zulassungsmanagement

Vehicle Authorisation – Our solutions

Lichtraum- & Einschränkungsanalysen

Projektaufgaben

  • Einschränkungsrechnungen von Eisenbahnfahrzeugen nach EN 15273
  • Bestimmung des lichten Raumes von Bahnen nach BOStrab
  • Berechnung mit den speziellen Simulationsprogrammen cMotion und DIMA
  • Simulation von Multigelenkfahrzeugen, z.B. Strassenbahnen
  • Berücksichtigung nationaler Anforderungen (z. B. EBO bzw. BOStrab in Deutschland, AB-EBV in der Schweiz, etc.)
  • Berücksichtigung von Anforderungen aus Netzzugängen (z. B. SBB I-20030 in der Schweiz)
  • Analysen Spezialfahrzeuge (z. B. Hängebahnen)
  • Einschränkungsrechnungen für Schmalspurbahnen nach AB-EB

Unsere Umsetzung

Basierend auf Kundenvorgaben sowie infrastrukturellen und normativen Anforderungen werden zuerst die gewünschten Ergebnisdaten spezifiziert. Je nach konkreter Aufgabenstellung kann die Bearbeitung dann umfassen:

  • Einfache Delta-Analysen (bspw. für Interoperabilitätsfragen oder konstruktive Anpassungen wie Anbauteile)
  • Klassische Einschränkungsrechnung an Eisenbahnfahrzeugen mittels statischer oder kinematischer Methode nach Norm
  • Lichtraumbedarfsrechnungen nach dynamischem Verfahren (TR-Lichtraum) durch Akkumulation ungünstiger Stellungen im Spurkanal sowie Berücksichtigung zusätzlicher Einflussgrössen welche die Dynamik abbilden. Dabei Klassifizierung nach nicht-zufälligen und zufälligen Einflussgrössen.
  • Verwendung des Simulationswerkzeuges cMotion zur Modellierung beliebiger Fahrzeugkonzepte und Trassierungsverläufe.
  • Aufwendigere dynamische Methoden unterstützt durch Simulationen (bspw. Pendelverhalten von Hängebahnen)
  • Beurteilung von Fahrzeugkonzepten aus Lichtraumsicht
  • Validierungen mittels Simulationen oder Messungen (bspw. Mehrkörpersimulation oder Klötzchenfahrt)
  • Dokumentation als Zeichnungen, Präsentationen und in Berichtsform, vorlagefähig bei Aufsichtsbehörden

Kundennutzen

Mit der Erfahrung der PROSE-Experten wird aus den grundsätzlich bereitstehenden Untersuchungsmethoden und -werkzeugen die für die Aufgabenstellung und den bestmöglichen Kundennutzen geeignete Wahl erarbeitet und vorgeschlagen. Damit können praktisch beliebige Fahrzeuge und Anforderungen abgebildet werden. Potenzielle Probleme können identifiziert und verhindert werden. Manifestierte Probleme können auch mithilfe weiterer Fachbereiche einer Lösung zugeführt werden. Als reines Dienstleistungsunternehmen stehen Unabhängigkeit, Präzision und Effizienz an höchster Stelle. In Ergänzung mit einem mit dem Kunden auf die Aufgabenstellung abgestimmten Konzept sorgt dies übergreifen dafür, dass technisch bedingte Risiken in Entwicklung, Zulassung und Betrieb sowie kommerzielle Aufwände minimiert werden.

Strategieberatung für Gemeinsame Sicherheitsmethode CSM

Kunde: Plasser & Theurer, Österreich

Projektaufgaben

  • Sicherheits-Bewertungsbericht
  • Identifizierung von signifikanten Änderungen
  • Definition der Systemgrenzen
  • Erstellung „Requirement Capture“
  • Erstellung des Sicherheitsplans

Unsere Umsetzung

In einem hybriden Workshop moderiert und durchgeführt mit Experten der PROSE werden Fragestellungen erörtert. Dabei werden verschiedene Themen wie der Sicherheits-Bewertungsbericht, effiziente Entscheidungsgrundlagen und Werkzeuge zur Identifizierung von signifikanten Änderungen angesprochen. Ebenfalls wird die Optimierung bei der Definition der Systemgrenzen, die Optimierung bei der Erstellung des „Requirement Capture“ und die Optimierung Erstellung des Sicherheitsplans im Detail thematisiert. Untermauert werden die Fragestellungen dabei mit praktischen Beispielen untermauert.

Kundennutzen

Somit werden bei Plasser & Theurer Prozesse und Methodiken insoweit optimiert, als dass der Aufwand reduziert und die Durchlaufzeiten verkürzt wird, dies jedoch stets unter Einhaltung der Anforderungen der CSM EU VO 402/2013. Die Ergebnisse des Workshops inkl. Empfehlung für die weitere Vorgangsweise wurden von PROSE im Nachgang zum Workshop in einem Kurzbericht zusammengefasst.

 

Harmonisierung modularer Güterwagen Konzepte

Kunde: BASF/WASCOSA (Deutschland), DB Cargo/VTG (Deutschland), RCA (Österreich), SBB Cargo (Schweiz)

Projektaufgaben

1. Phase:

  • Neutrale Erfassung, Analyse und Bewertung
  • Gegenüberstellung und Bewertung

2. Phase:

  • Erstellung eine gemeinsamen Versuchsbeschreibung

3. Phase:

  • Bewertung der Sicherungstechniken
  • Empfehlung zu einem zukünftigen Standard

4. Phase:

  • Clusterentwicklung
  • Krafteinleitungspunkte

Unsere Umsetzung

Der technische Innovationskreis Schienengüterverkehr (TIS)  sieht in der modularen Bauweise von Tragwagen in Verbindung mit innovativen Behälterkonzepten einen Ansatz, das skizzierte Problem zu lösen. Behälterkonzepte sind im Schienengüterverkehr grundsätzlich nichts Neues, wie das seit Jahren wachsende Segment der Intermodalverkehre zeigt. Aber auch für Massengüter setzen sich zunehmend innovative Behälterlösungen durch.

Kundennutzen

Die in den verschiedenen Konzepten modularer Bauweise und Behälterkonzepten entwickelten Sicherungstechniken wurden hinsichtlich ihrer Wirkung der in den Ablaufversuchen gemessenen Kräften und Beschleunigungen bewertet. Des Weiteren wurde eine Empfehlung für einen möglichen zukünftigen Standard für ein Sicherungssystem, ggf.  für verschiedene Klassen an Beschleunigungen und Kräften entwickelt. PROSE hat verschiedene Cluster für die Einteilung von Transportgütern/Behältern entwickelt.

 

Laufdynamische Analyse von Schienenfahrzeugen (MKS-Simulation)

Kunde: verschiedene Kunden

Projektaufgaben

  • Fahrzeugneuentwicklungen:
    Machbarkeitsklärung, Risikoabsicherung (Ausfallzustände) und Unterstützung der Konzeptfindung durch rechnerische Nachweise
  • Fahrzeugzulassung:
    Simulationsrechnung zum Nachweis der Fahrfähigkeit und für Unbedenklichkeitserklärung, Modellvalidierung, Simulationsrechnungen zur Erweiterung der Zulassungen, Simulationen für die Fahrzeugpreisbestimmung zum Verschleiß im Trassenpreis
  • Problemlösung im Betrieb:
    Ursachenklärung nach Entgleisung, rechnerische Absicherung potenzieller Änderungen, Analyse auffälliger Verschleißphänomene, Spurführungsanalysen
  • Betriebliche Sonderzustände:
    Schieben/Schleppen nicht betriebsfähiger Triebzüge, Nachschiebeversuche
  • Radsatz Torsionsschwingungen (Rollieren)
  • Sonderanwendungen wie Spurwechseldrehgestelle, Magnetbahn, Hängebahnen oder Monorails

Unsere Umsetzung

PROSE verfügt über langjährige Erfahrung in der dynamischen Simulation von Schienenfahrzeugen, erworben durch die laufdynamischen Analysen für die verschiedenen, eigenen Drehgestellentwicklungen und vielen Berechnungen für Hersteller und Betreiber. Dabei hat PROSE auch diverse innovative Entwicklungen und Forschungsvorhaben unterstützt. Aufgrund dieser Expertise ist PROSE der geeignete Partner für die Untersuchung anspruchsvoller Fragestellungen aus der Schienenfahrzeugdynamik. Durch Analysen und Simulationen hilft PROSE den Kunden, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, aufwendige Prüfreihen zu vermeiden und die Qualität der Produkte entscheidend zu verbessern.

PROSE deckt den gesamten Bereich in der Simulation von der Definition der Simulationsaufgabe und Systemgrenzen über Zusammenstellen der benötigten Modellparameter und Modellbildung bis zur effizienten Durchführung der Simulationen und Bewertung der Ergebnisse ab. Aufgrund der langjährigen Erfahrung ist PROSE in der Lage, schwer ermittelbare Parameter qualifiziert abzuschätzen und die für die jeweilige Fragestellung angemessene Modellierungstiefe zu wählen. Für die Simulationsrechnungen stehen u.a. das kommerzielle Softwaresystem SIMPACK sowie eigenentwickelte Spezialanwendungen zur Verfügung. Abhängig von den Kundenvorgaben führt PROSE Analysen konstruktionsbegleitend im eigenen Entwicklungsteam durch oder arbeitet direkt im Team des Kunden mit. PROSE bringt dabei fachübergreifendes Know-How auch in nicht-bahnspezifischen Problemstellungen mit ein.

Kundennutzen

Qualifizierte Simulationsrechnungen mindern das Entwicklungsrisiko oder helfen aufgetretene Probleme zu lösen. Neben einer qualifizierten Berechnung legt PROSE grossen Wert auf die für den Kunden erforderliche Interpretation und Darstellung der Ergebnisse inklusive Erläuterungen und gegebenenfalls zulassungsrelevanter Dokumentation. Im Weiteren übernimmt PROSE auch das Coaching von Simulationsprozessen und unterstützt Kunden als neutraler Berater. Aufgrund der großen Flexibilität kann PROSE sehr kurzfristig auf Kundenwünsche eingehen.

         

ZPS-Fahrzeugexperte für das elektrische Netzwerk „Saar-RB“

Kunde: ZPS – Zweckverband Personennahverkehr Saarland, Deutschland;
SPNV Nord – Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord,Deutschland;
SPNV Süd – Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, Deutschland

Projektaufgaben

  • Bewertung der funktionalen Anforderungen, der Qualität und des Zeitplans
  • Entwicklung von technischen Lösungen
  • Aufbau und Pflege eines Fahrzeuginformationssystems
  • Technische Beratung im Rahmen der Kontrollgruppe

Unsere Umsetzung

Zunächst wurde eine Bewertung der funktionalen Anforderungen, des Qualitätssicherungsplans und des Zeitplans für die Lieferung durchgeführt. Dann wurden die Anforderungen an das Asset-Management und Berichtssystem gesammelt. Das System wurde ausgeschrieben und bewertet, und es wurde ein geeigneter Lieferant ausgewählt. Zusammen mit der Inbetriebnahme des Asset-Management- und Berichterstattungssystems wurde die Kontrollgruppe, die die Entwicklung, Herstellung und Inbetriebnahme sowie die Wartung der Fahrzeuge überwacht, in Betrieb genommen, um den langfristigen Wert der Anlagen zu gewährleisten.

Kundennutzen

Geringeres Risiko für die zuständige Behörde bei der Beschaffung der Fahrzeuge.
Die Behörde kann dank der von PROSE entwickelten technischen Lösungen richtige und gezielte Entscheidungen treffen.

   

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