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Schlagwort: Strategie-Unterstützung

Strategy support – Our solutions

TILO FLIRT Zug der SBB in der Schweiz im Projekt zur Lebensdauerverlängerung, moderner elektrischer Triebzug auf Gleisen.

Lebensdauerverlängerung TILO FLIRT

Kunde: SBB, Schweiz

Projektaufgaben

  • Gesamtprojektleitung der Lebensdauerverlängerung TILO FLIRT
  • Projekt Reporting an Lenkungsausschuss
  • Projektplanung und Umsetzung der Detailkonzeptphase
  • Finanzierungsantrag ARPV
  • Projektplanung und Umsetzung der Realisierungsphase
  • Führen des SBB-Projektteams

Unsere Umsetzung

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betreiben 54 Flirt-Züge mit TILO. Diese Züge wurden in fünf Phasen zwischen 2007 und 2020 beschafft und sind für eine Lebensdauer von 25 Jahren ausgelegt. Um künftig alle TILO-Flirt-Züge im Rahmen eines neuen Beschaffungsprojekts gleichzeitig ersetzen zu können, plant die SBB, die Lebensdauer der beiden ältesten Teilflotten auf 32 Jahre zu verlängern.

PROSE ist verantwortlich für die Gesamtleitung des Projekts zur Verlängerung der Lebensdauer der TILO-Zugflotte. Während 2 ½ Jahren leiteten wir ein eigenes Projektteam innerhalb der SBB und sorgten für eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Kundenanforderungen, Technik, Entwicklung, Produktion, Qualität und Supply Chain Management.

Ein wichtiger Meilenstein war die detaillierte Konzeptphase, in der PROSEs strukturierter Ansatz sicherstellte, dass das Anforderungsmanagement, die Entwicklung des technischen Konzepts und die Umsetzung des Prototyps pünktlich und innerhalb des Budgets abgeschlossen wurden. Unser Fachwissen im Bereich der Zertifizierung spielte eine entscheidende Rolle bei der Erlangung der erforderlichen Genehmigungen für die Schweiz und Italien, ein wesentlicher Schritt, um das Projekt auf Kurs zu halten.

PROSE war auch federführend bei der erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln (ARPV) bei den zuständigen Kantonen und dem Bundesamt für Verkehr (BAV), wodurch die Finanzierung des Umbaus der gesamten Flotte von 30 Zügen sichergestellt wurde.

Während der Produktionsphase arbeiteten wir eng mit dem SBB-Produktionswerk zusammen, um einen reibungslosen Übergang zur Serienumrüstung zu gewährleisten. Nach erfolgreichem Produktionsstart übergab PROSE das Projekt sorgfältig an die SBB und sicherte so den weiteren Fortschritt und die zuverlässige Zukunft der TILO-Flotte.

Kundennutzen

Mit PROSE als Partner profitiert der Kunde von einem umfassenden Know-how in den Bereichen Projektmanagement, Stakeholder Management, Projektplanung, Change Management und Kostenkontrolle. Unternehmerisches Denken, fundiertes technisches Wissen, aber auch Kenntnisse der SBB-Prozesse und -Organisationen sind für eine erfolgreiche Projektumsetzung unerlässlich.

Neben dem technischen Know-how war unser Verständnis der SBB-Prozesse und -Organisation ein entscheidender Faktor, um das Projekt auf Kurs zu halten. Durch die Zusammenarbeit mit PROSE konnte der Kunde Ressourcenlücken überbrücken, auf unser umfangreiches Netzwerk in der Bahnindustrie zurückgreifen und von unabhängiger, fachkundiger Beratung profitieren, die zu einem erfolgreichen Projektergebnis führte.

 

  

Illustration eines vernetzten Zugs mit C-DAS und ATO-Trackside-Plattform für automatisierten Bahnbetrieb und Fahrerassistenz.

Co-Projektleitung Fahrerassistenzsystem und streckenseitige Plattform für automatisierten Zugbetrieb

Kunde: Rhätische Bahn AG, Schweiz

Projektaufgaben

  • Projektmanagement
  • Anforderungserfassung
  • Konzeptentwicklung
  • Entwicklung von Drehgestellen und Wagenkästen
  • Systemintegration

Unsere Umsetzung

Die Rhätische Bahn AG (RhB) plant im Rahmen ihrer Automatisierungsstrategie die Einführung einer Smart-Cruise-Control-Funktion (SCC) auf der neuesten Triebzuggeneration. Die SCC-Funktion gibt eine optimierte Geschwindigkeit vor und steuert Beschleunigung sowie Bremsung zwischen zwei Bahnhofshalten. Gemäss SN EN 62267 ist die SCC-Funktion als Automatisierungsgrad 1 (Grade of Automation 1, GoA1) eingestuft, da die Geschwindigkeitsüberwachung nach den Fahrdienstvorschriften (FDV) weiterhin durch das Lokpersonal erfolgt.

Für die SCC-Funktion (SCC) wird eine Trackside-Plattform (xx-TS) vorgesehen. Diese streckenseitige Plattform stellt die benötigten Strecken- und Fahrplandaten bereit. Sie basiert auf bestehenden Spezifikationen wie Automated Train Operation over European Train Control System (ATO over ETCS) gemäss der Technischen Spezifikation für die Interoperabilität im Bereich Zugsteuerung, Zugsicherung und Signalgebung (TSI CCS) sowie Connected Driver Advisory System (C-DAS). Nach Anmeldung mit der Zugnummer erhält der Zug Journey- und Segment-Profile gemäss SUBSET-126/SFERA. Die Übertragung erfolgt über eine Mobilfunkschnittstelle.

Mit Einführung eines Traffic Management Systems (TMS) wird zusätzlich ein vernetztes Fahrerassistenzsystem (C-DAS) implementiert, das auf Basis optimierter Produktionsvorgaben aus dem TMS energieeffiziente und konfliktfreie Fahrempfehlungen anzeigt.

PROSE war über die Co-Projektleitung im Programm Bahnautomation integriert. Wir haben innerhalb des Projektes ATO-TS/C-DAS ein vierstufiges Vorgehen umgesetzt:

  1. Bestehende Anforderungen und Festlegungen zum betrieblichen Zielbild wurden aufgenommen und mit dem Status quo der Systeme ATO, TMS und C-DAS abgeglichen.
  2. Nach Festlegung von Zielbild und Zielarchitektur wurde eine strukturierte Marktevaluation durchgeführt und Interviews mit verschiedenen Systemanbietern geführt.
  3. Auf Grundlage der Marktevaluation erfolgte eine zweistufige Bewertung der Lösungsvarianten sowie die Erarbeitung von Vorschlägen für die Beschaffungsstrategie.
  4. Für die Teilsysteme ATO-TS und C-DAS wurden weiterführende Schritte umgesetzt, darunter die Durchführung eines RFI sowie vertiefte Analysen mit ausgewählten Anbietern.

Kundennutzen

Dank unserer früheren Beteiligung am Eisenbahnautomatisierungsprogramm und unserer kombinierten operativen und technischen Expertise konnten wir das Projekt effizient und zielgerichtet strukturieren und vorantreiben.

Auf Basis unserer Marktkenntnisse und projektübergreifenden Erfahrung konnten wir Lösungsszenarien entwickeln, die auf die Betriebsumgebung der RhB zugeschnitten sind. Wir haben strukturierte Diskussionen mit internen Expert:innen und Programmbeteiligten moderiert und so eine transparente Entscheidungsfindung und eine solide Grundlage für die nächste Implementierungsphase geschaffen.

PROSE lieferte eine unabhängige technische Bewertung, methodische Klarheit und Unterstützung bei der Beschaffung und schuf damit die Grundlage für eine klar definierte Architektur und ein reduziertes Implementierungsrisiko.

 

  

 

Illustration eines tpf-Zugs zwischen Planchy und Bulle mit Darstellung automatisierter Rangierbewegungen und digitaler Steuerung.

Machbarkeitsstudie für vollautomatische Rangierfahrten

Kunde: tpf SA, Schweiz

Projektaufgaben

  • Projektmanagement
  • BetrieblichesZielbild
  • TechnischeMachbarkeitsbewertung
  • AnalyseBetriebsprozesse
  • Kosten-Nutzen-Analyse

Unsere Umsetzung

Das Meterspur-Rollmaterial der transport publics fribourgeois für die Linie Palézieux – Bulle – Montbovon wird im Depot Planchy in der Industriezone von Bulle instandgehalten. Der Abstand zwischen Bahnhof Bulle und Depot beträgt rund einen Kilometer. Im heutigen Betrieb ist das Personal gezwungen, diese Strecke zu Fuss zurückzulegen.

Im Rahmen des Angebotsausbaus wurde die Infrastruktur rund um Bulle in den letzten Jahren modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die tpf möchte daher im Hinblick auf die notwendige Modernisierung des Instandhaltungszentrums untersuchen, ob mit den bestehenden Fahrzeugen vollautomatische Rangierfahrten unter Automatic Train Operation Grade of Automation 4 (ATO GoA4) im Perimeter Planchy – Bulle technisch machbar sind und welches Kosten-Nutzen-Verhältnis vorliegt.

PROSE unterstützte tpf SA während der gesamten Machbarkeitsstudie in einem strukturierten, mehrstufigen Prozess, an dem operative, technische und administrative Stakeholder beteiligt waren. Zunächst analysierten wir die aktuellen Betriebsprozesse, die Infrastruktur und die regulatorischen Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage entwickelten wir gemeinsam ein Zielbetriebskonzept für das automatisierte Rangieren.

Zur Bewertung möglicher Umsetzungsstrategien führte PROSE eine Risikoanalyse durch und entwickelte mithilfe einer morphologischen Analysemethode mehrere technisch konsistente Lösungsvarianten. Diese Optionen wurden anschliessend in einer transparenten Kosten-Nutzen-Bewertung verglichen, wodurch eine strukturierte Bewertung der technischen Machbarkeit und der betrieblichen Auswirkungen möglich war.

Kundennutzen

Die tpf SA erhielt eine klare und unabhängige Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Wartungsstandorts Planchy.

Dank des effizienten Ansatzes konnten in Zusammenarbeit mit den Experten der tpf schnell erste Ergebnisse erarbeitet und der Geschäftsleitung präsentiert werden. Die technische Machbarkeit, die betrieblichen Auswirkungen und die wirtschaftlichen Effekte wurden auf verständliche und transparente Weise dargestellt.

Mit unserer Expertise im Bahnbetrieb und in der ATO wurden realistische Umsetzungsszenarien entwickelt und effizient mit den internen Stakeholdern abgestimmt. PROSE unterstützte die tpf auch bei ersten Gesprächen mit potenziellen Systemlieferanten und stärkte damit die technische und strategische Position der tpf.

 

  

Planung der ETCS Level 2 Einführung mit koordinierter Betrachtung von Infrastruktur, Betrieb und Fahrzeuglebenszyklen.

Integrierte Rolloutplanung für ETCS Level 2

Kunde: BLS Netz AG, Schweiz

Projektaufgaben

  • Projektmanagement
  • Integrierte Rolloutplanung
  • Kostenbewertung
  • Stakeholder-Management
  • Langfristige Planung

Unsere Umsetzung

Im Rahmen der ERTMS-Strategie des Bundesamtes für Verkehr (BAV) entwickelten die Schweizer Infrastrukturbetreiber:innen ein langfristiges Umsetzungskonzept zur netzweiten Einführung der Führerstandsignalisierung auf Basis des European Train Control System (ETCS) Level 2.

PROSE unterstützte die BLS Netz AG bei der Finalisierung der integrierten Rolloutplanung. Dabei brachten wir die unterschiedlichen Anforderungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen im Fern-, Regional- und Güterverkehr in Bezug auf das Rollmaterial mit den betrieblichen Bedürfnissen der Infrastruktur in Einklang. Gleichzeitig berücksichtigten wir die Lebenszyklen bestehender Anlagen sowie deren Abschreibungseffekte.

Auf dieser Grundlage entwickelten wir eine konsolidierte Bestvariante, die die abschnittsweise Umsetzung und Inbetriebnahme definiert und die daraus resultierenden Investitions- und Abschreibungswirkungen transparent ausweist.

PROSE unterstützte die BLS in der Projektleitung der Abschlussphase des Umsetzungskonzeptes. Auf Basis der selektierten Best-Varianten haben wir:

  • die Planung unter Einbeziehung aller Stakeholder verfeinert
  • die daraus resultierenden Kosten und Abschreibungen quantifiziert
  • und die finale Beschlussvorlage intern und extern mit den anderen Infrastrukturbetreiberinnen abgestimmt.

Das Umsetzungskonzept basierte auf einer integrierten Betrachtung der Lebenszyklen von Rollmaterial und Infrastruktur. Gleichzeitig wurden die unterschiedlichen Nutzenpotenziale von ERTMS systematisch berücksichtigt. Ein zentrales Element war dabei die Sicherstellung einer betrieblich beherrschbaren Migration durch eine koordinierte, zusammenhängende Einführung, mit dem klaren Ziel, fragmentierte ETCS-Insellösungen zu vermeiden.

Kundennutzen

Die BLS Netz AG profitierte von unserem umfassenden Systemverständnis im Planungsdreieck Betrieb – Infrastruktur – Rollmaterial sowie unserer fundierten Expertise im Bereich ERTMS. Durch unsere strukturierte Methodik und unabhängige Beratung entstand eine belastbare, abgestimmte Entscheidungsgrundlage. Das Umsetzungskonzept konnte termingerecht und in enger Zusammenarbeit mit den Fachspezialist:innen sowie der Programmleitung abgeschlossen werden. PROSE stand dabei für technische Klarheit und unabhängige Expertise.

 

  

Nachhaltigkeitsbericht – Digitale ESG-Berichterstattung mit klaren Kennzahlen und transparenter Nachhaltigkeitskommunikation.

Nachhaltigkeitsbericht – Fortschritt sichtbar gemacht

Kunde: Scheuchzer AG, Schweiz

Projektaufgaben

  • Analyse und Auswertung
  • Erarbeitung des Berichts
  • Sicherstellung der Qualität
  • Projektmanagement bzw. Koordination des Erstellungsprozesses

Unsere Umsetzung

Bei Scheuchzer AG bestand der Bedarf, den Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2024 zu aktualisieren und in einer klaren, wirkungsorientierten Form zu präsentieren. Ziel war es, die ESG-Leistung im Jahr 2024 in einem klaren und strukturierten Format zusammenzufassen und zentrale Kennzahlen, umgesetzte Massnahmen sowie erzielte Fortschritte transparent darzustellen.

PROSE unterstützte den Kunden bei der Entwicklung und Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts für das Geschäftsjahr 2024. Der Arbeitsumfang umfasste die folgenden wesentlichen Aktivitäten:

  • Analyse und Auswertung bestehender Nachhaltigkeitsdaten sowie relevanter interner Dokumente
  • Entwicklung und redaktionelle Aufbereitung der Berichtsinhalte in enger Abstimmung mit den Fachabteilungen des Kunden
  • Integration von messbaren Nachhaltigkeitszielen, konkreten Umsetzungsmassnahmen und Kennzahlen (KPIs) zur Erfolgskontrolle
  • Sicherstellung einer klaren, konsistenten und zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie im gesamten Bericht
  • Koordination des gesamten Erstellungsprozesses, einschliesslich Zeitplanung und Qualitätssicherung bis zur finalen Freigabe und Veröffentlichung des Berichts

Dieser Ansatz gewährleistete, dass der Nachhaltigkeitsbericht hohen professionellen Standards entsprach und eine zuverlässige Grundlage für die Nachhaltigkeitskommunikation von Scheuchzer bildete.

Kundennutzen

Die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts 2024 durch PROSE brachte Scheuchzer einen deutlichen Mehrwert. Alle ESG-Informationen wurden professionell strukturiert, verständlich formuliert und konsistent aufbereitet.

Aufgrund unserer Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten hat PROSE Lücken frühzeitig erkannt, fehlende Daten gezielt angefordert und komplexe ESG-Anforderungen in klare und verständliche Inhalte übersetzt.

Parallel dazu haben wir dafür gesorgt, dass die Ergebnisse so präsentiert wurden, dass sie den Bedürfnissen der relevanten internen und externen Stakeholder gerecht wurden und eine konsistente Nachhaltigkeitskommunikation unterstützten. Unsere unabhängige, externe Perspektive verlieh dem Bericht zusätzliche Glaubwürdigkeit und Objektivität.

Insgesamt erhielt Scheuchzer einen Nachhaltigkeitsbericht, der fachlich solide, kommunikationsstark und auf die Anforderungen sowohl interner als auch externer Zielgruppen zugeschnitten war.

 

 

Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke als Symbol für strategische Beschaffung und kommerzielles Projektmanagement für internationale Schienenfahrzeugprogramme durch PROSE.

Strategisches kommerzielles Projektmanagement für die Beschaffung von Hochgeschwindigkeits-Schienenfahrzeugen

Projektaufgaben

  • Strategische Unterstützung im Beschaffungsprozess
  • Projektplanung & -steuerung (Lieferobjekte, Termine, Kosten, Qualität, Risiken)
  • Vorbereitung und Durchführung der Präqualifikation für Leasinggeber
  • Kommerzielle Unterstützung zu Operational Lease, Vertragsgestaltung & LCC-Bewertung

Unsere Umsetzung

Das Projekt hatte zum Ziel, einen grossen europäischen Eisenbahnverkehrsbetreiber optimal auf ein bevorstehendes Beschaffungsverfahren für neue internationale Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge vorzubereiten. Die zentrale Herausforderung bestand darin, komplexe kommerzielle, vertragliche und strategische Anforderungen frühzeitig zu klären, zu strukturiert und aufeinander abzustimmen. Dies betraf insbesondere das Operating-Lease-Modell, Lebenszykluskosten, Vertragsstrukturen sowie die Präqualifikation geeigneter Leasinggeber. Ohne diese gezielte Vorbereitung wären erhebliche Risiken in Bezug auf Kosten, Qualität und Terminplanung sowie eine begrenzte und ineffektive Marktansprache zu erwarten gewesen. Der Fokus des Projekts lag daher auf der Schaffung einer belastbaren kommerziellen und strategischen Grundlage für ein anspruchsvolles internationales Vergabeverfahren.

PROSE ging die Aufgabe strategisch, strukturiert und methodisch an, indem zunächst die kommerziellen, vertraglichen und zeitlichen Anforderungen des Beschaffungsprojekts analysiert und klar definiert wurden. Auf Basis unserer Expertise in internationalen Beschaffungsprojekten und Leasingmodellen entwickelte PROSE eine klare und praktische Methodik zur Vorbereitung des Vergabeverfahrens. Wir etablierten eine transparente Projektstruktur und steuerten Lieferobjekte, Kosten, Qualität und Risiken konsequent. Parallel dazu unterstützte PROSE die Präqualifikation potenzieller Leasinggeber und schuf die Grundlage für fundierte kommerzielle Entscheidungen. Unsere Beratung umfasste zudem die Ausarbeitung tragfähiger und marktorientierter Vertragsmodelle. Die Zusammenarbeit mit dem Kunden erfolgte eng als externe kommerzielle Projektleitung auf Mandatsbasis, lösungsorientiert und in offenem Austausch, um Risiken frühzeitig zu identifizieren und belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

Kundennutzen

Durch die Zusammenarbeit mit PROSE erhielt der Kunde eine unabhängige, herstellerneutrale und wirtschaftlich ausgerichtete Unterstützung, die Struktur, Transparenz und Klarheit in ein komplexes Beschaffungsvorhaben brachte. PROSE kombinierte fundiertes Fachwissen in den Bereichen internationale Beschaffung, Leasingmodelle und Lebenszykluskostenbetrachtungen. Unser pragmatischer und lösungsorientierter Ansatz ermöglichte es dem Kunden, Risiken frühzeitig zu erkennen, fundierte kommerzielle Entscheidungen zu treffen und den Vorqualifizierungsprozess effizient vorzubereiten. Dadurch profitierte der Kunde von einer messbaren Entlastung der internen Ressourcen, klaren Entscheidungsgrundlagen und einer professionellen, strukturierten Vorbereitung des gesamten Ausschreibungsprozesses.

 

   

A regional passenger train travelling through open farmland with forest in the background under a partly cloudy sky.

Angebotsmanagement für regionale Zuginstandhaltungsverträge

Kunde: EuroMaint, Schweden

Projektaufgaben

  • Ausschreibungskoordination
  • Entwicklung einer Wartungsstrategie
  • Depot- und Ressourcenplanung
  • Technische Dokumentation
  • Analyse der Veralterung und des Lebenszyklus von Komponenten
  • Funktionsübergreifende Teamleitung

Unsere Umsetzung

PROSE fungierte als Bid Leader und koordinierte ein funktions-übergreifendes Team aus Expert:innen für Technik, Beschaf-fung und Produktion. Das Team entwickelte gemeinsam techni-sche und betriebliche Dokumentationen, darunter Wartungsplä-ne, Depotstrategien und Verfahren für den Umgang mit Kom-ponenten. Die Arbeit wurde in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern durchgeführt, um die Übereinstimmung mit den betrieblichen Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen. Die Dokumentation wurde so strukturiert, dass sie sowohl die strategische Entscheidungsfindung als auch die praktische Umsetzung innerhalb des Angebots unterstützt.

Kundennutzen

Durch die Wahl von PROSE als Partner erhielt der Kunde Zu-gang zu strukturierten und gut dokumentierten Wartungslö-sungen, die auf die spezifische Flotte und den betrieblichen Kontext zugeschnitten waren. Der kooperative Ansatz stellte sicher, dass Beschaffungs- und Produktionsperspektiven früh-zeitig in den Prozess integriert wurden, wodurch Risiken redu-ziert und die Machbarkeit verbessert wurden. Die abschliesen-de Dokumentation unterstützte den Kunden dabei, wettbe-werbsfähige und technisch fundierte Angebote mit klaren Strategien für die Lebenszykluskostenkontrolle und die Flot-tenverfügbarkeit einzureichen.
Der Kunde profitierte ausserdem von der unabhängigen Exper-tise von PROSE, dem umfassenden Wissen über Schienenfahr-zeuge und der Fähigkeit, praktisches und umsetzungsreifes Material zu liefern.

 

Virtuelle Darstellung einer Zugwartungshalle mit Dachkonstruktion, Zügen auf parallelen Gleisen und einem gelben Kranarm, der für Wartungsarbeiten über dem Fahrzeug positioniert ist.

Konzeptentwicklung für die Instandhaltung einer neuen Flotte in einem historischen Depot

Kunde: SBB, Schweiz

Projektaufgaben

  • Projektleitung
  • Anforderungsanalyse
  • VR-Simulation & Validierung
  • Konzeptentwicklung

Unsere Umsetzung

In der Serviceeinrichtung in Luzern sollen neue Fahrzeugflotten eingeführt werden, was zusätzliche Dachzugänge erfordert, insbesondere durch den Einsatz eines Krans. Gleichzeitig sind umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsmassnahmen innerhalb des Depots und seiner Umgebung erforderlich. Die Planung dieser baulichen Veränderungen ist aufgrund des Denkmalschutzes, des begrenzten Platzangebots und des laufenden Betriebs eine Herausforderung.

PROSE analysierte in einem strukturierten Prozess die Instandhaltungsanforderungen der neuen Fahrzeugflotten und entwickelte mehrere Infrastrukturoptionen. Jede Variante wurde systematisch entwickelt, bewertet und dokumentiert, um eine transparente Entscheidungsfindung zu unterstützen. Als Interim-Projektmanager koordinierte PROSE Fachplaner und interne Experten und führte die detaillierte Ausarbeitung der Varianten durch, um einen konsistenten Fortschritt in allen Bereichen sicherzustellen. Wir unterstützten auch die Koordination mit Denkmalschutzbehörden und nutzten Virtual-Reality-Technologie (VR), um die vorgeschlagenen Lösungen unter realistischen Bedingungen zu simulieren, zu testen und zu validieren.

Kundennutzen

Durch umfassende Unterstützung während der Studienphase und unsere Expertise in der Instandhaltungsplanung schuf PROSE eine transparente und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungen. Der Kunde erhielt einen klaren Überblick über den Planungsstand aller Gewerke sowie abgestimmte Kosten- und Zeitpläne. Dies ermöglichte einen reibungslosen Übergang in die nächste Projektphase. Der Einsatz von Virtual-Reality-Technologie (VR) unterstützte die Bewertung und Optimierung der Infrastrukturvarianten und half dabei, eine optimale Lösung zu finden, die sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht wurde.

 

   

Projekt Management Remote Monitoring für die Konzeptprüfung SS-149

Kunde: SBB, Schweiz

Projektaufgaben

  • Projektmanagement
  • Projektplanung
  • Lösungsarchitektur
  • Anforderungsanalyse
  • Beschaffung
  • Überwachung der Installation, Integration und Inbetriebnahme durch den Lieferanten
  • Datenanalyse und Berichterstattung

Unsere Umsetzung

Da die Schweiz zu den ersten Ländern gehörte, in denen ausschliesslich ETCS zum Einsatz kommt, wurde eine Überwachung, gemäss einer nationalen Anforderung (NNTR), schlecht funktionierender Eurobalisen als Anforderung für alle aktiven Flotten eingeführt. Für den TSI-2023 Release musste diese NNTV übertragen und in das Subset 149, Online Monitoring System, überführt werden.

Im Dezember 2022, als der Entwurf der Spezifikation für das Subset – 149, Online Monitoring System vorlag, wurde PROSE vom Bahninfrastrukturbetreiber der Schweizerischen Bundes-bahnen SBB beauftragt, einen Proof of Concept zu entwickeln und durchzuführen. Ziel war es, die Eignung und Vollständigkeit des vorgeschlagenen Protokolls zu bewerten.

PROSE entwickelte eine Systemarchitektur und die zugehörigen Anforderungen für eine Online-Überwachung des MVB-Busses der ETCS-Bordgerät (OBU) von Siemens auf einem neuen Stadler FLIRT-EMU, der der Schweizerischen Südostbahn gehört und von ihr betrieben wird. Railnova wurde als geeigneter Lieferant evaluiert und lieferte die zugehörige Lösung, sowohl bordseitig (Sniffer und Gateway), als auch streckenseitig. PROSE führte das Integrations-Engineering und die Autorisierungsaktivitäten durch.

Nach Inbetriebnahme der Lösung überwachte PROSE die streckenseitige Infrastruktur genau und analysierte die Daten und Rückmeldungen, um den DRAFT Subset-149 zu korrigieren und zu verbessern, was direkt zu seiner aktuellen Ausgereiftheit und Zuverlässigkeit beitrug.

Kundennutzen

Mit der Beauftragung von PROSE profitiert der Kunde von der umfangreichen Erfahrung von PROSE im Bereich der fahrzeugseitigen Signalisierung, ETCS und Online-Überwachung, sowohl streckenseitig als auch fahrzeugseitig. Für ein erfolgreiches Projekt sind unternehmerisches Denken, fundierte technische Kenntnisse, aber auch Marktkenntnisse erforderlich.

Der Kunde muss keine projektspezifischen Managementressourcen aufbauen. Darüber hinaus gewährleistete unsere unabhängige Beratungsrolle eine neutrale Perspektive und sorgte gleichzeitig für die Abstimmung zwischen den verschiedenen am Projekt beteiligten Akteuren.

 

  

Innovatives Angebots- und Betriebskonzept für S-Bahn-Verkehr

Kunde: Forchbahn AG, Schweiz

Projektaufgaben

  • Szenarien- und Varianten Angebots- und Betriebskonzept 2035+
  • Konzept on-Demand-Betrieb mit ATO
  • ZIEL-Systemarchitektur und Gap-Analyse zur IST-Systemlandschaft
  • Anforderungsermittlung für spätere Migration des Neufahrzeugs

Unsere Umsetzung

PROSE unterstützte die Forchbahn in der Ausschreibung einer neuen Fahrzeugflotte. Im Rahmen dessen stellten sich ebenfalls Fragestellungen zum zukünftigen Angebots- und Betriebskonzept der S18 Zürich Stadelhofen – Esslingen. Um die Chance einer neuen Fahrzeugflotte zu nutzen, erarbeitete PROSE unterschiedliche Szenarien bezüglich Fahrzeuglängen und der Veränderung des aktuellen Angebotskonzeptes durch den Einsatz automatisch betriebener Fahrzeuge in Richtung eines on-Demand-Betriebs in Randzeiten. Die Szenarien wurden für verschiedene Angebotsstufen, je nach Zeithorizont, ausgearbeitet.

Ausgehend von den bestehenden Altfahrzeugen, den Umlaufplänen, dem vorgesehenen Fahrplan und den Frequenzerhebungen des aktuellen Betriebs analysierten wir mögliche Fahrzeugkonzepte und die daraus resultierende Anzahl Neufahrzeuge. Dabei haben wir insbesondere die Möglichkeiten mit langen und kurzen Zügen sowie die betrieblichen und technischen Reserven untersucht. Zudem haben wir ein Angebots- und Betriebskonzept 2035+ mit dem Einsatz vollautomatischer Triebzüge auf der eigenen Infrastruktur der Forchbahn erarbeitet. Dies beinhaltete neben den Migrations- und Angebotsschritten in der Einführungsphase auch die das Konzept zur Einführung eines on-Demand-Betriebs in den Randzeiten. Im Rahmen der Ausschreibung wurde ausserdem eine ZIEL-Systemarchitektur sowie Fahrzeuganforderungen für eine mögliche spätere Migration abgeleitet.

Kundennutzen

Aufbauend auf den IST-Daten konzipierte PROSE den SOLL-Zustand und leitete daraus Chancen und Risiken zu den jeweiligen Stossrichtungen in Angebot und Betrieb ab und reflektierte diese in Workshops mit den Verantwortlichen der Forchbahn. Die Ergebnisse wurden direkt in die Ausschreibungsunterlagen integriert. Damit ist sichergestellt, dass die Fahrzeuge langfristig für den Betrieb geeignet sind und der späteren Umsetzung des ATO-on-demand-Betriebs nichts im Wege steht. Das Wissen von PROSE hat der Forchbahn geholfen, frühzeitig fundierte Entscheidungen zu treffen, die zukünftige Risiken reduzieren und die langfristige betriebliche Effizienz unterstützen.

 

 

Cybersecurity Sensibilisierung

Projektaufgaben

  • PROSE-Präsentation zum aktuellen Stand der Bahnindustrie
  • PROSE-Präsentation zur zukünftigen Entwicklung der Bahnindustrie
  • Vertiefung zu TS 50701, Security vs. Safety und Diskussion über Standards
  • Interaktives Brainstorming zur Lückenanalyse
  • Konsolidierung der Ergebnisse der Lückenanalyse und Priorisierung
  • Analyse der Security Dokumentation des Kunden
  • Zusammenfassung und Definition der nächsten Schritte und Ziele

Unsere Umsetzung

Die digitale Transformation der Bahnindustrie beschleunigt sich in einem beispiellosen Tempo. Mit zunehmender Konnektivität wächst der dringende Bedarf, Cybersicherheitsrahmen zu verbessern, um Widerstandsfähigkeit gegen sich entwickelnde Bedrohungen zu gewährleisten. Ein kürzlich abgehaltener Branchen-Workshop beleuchtete zentrale Erkenntnisse über den aktuellen Stand der Cybersicherheit in Bahnsystemen sowie die erwarteten regulatorischen Veränderungen, die die Zukunft prägen werden.

Die Sicherheit im Bahnsektor hat sich traditionell auf den Schutz von Menschen und Maschinen konzentriert. Inzwischen ist jedoch die Cybersicherheit zu einem entscheidenden Faktor geworden, um IT-Systeme, Infrastrukturen und sensible Daten zu schützen. Trotz ihrer Relevanz bieten viele bestehende Bahnstandards nur begrenzte Leitlinien zur Cybersicherheit. Wichtige Normen wie EN 50126, EN 50716 und EN 50129 erkennen Sicherheitsbedenken zwar an, liefern jedoch keine konkreten Massnahmen. Die in den 2010er-Jahren entstandene IEC-62443-Serie hat sich zu einem grundlegenden Sicherheitsrahmen entwickelt, jedoch ist ihre vollständige Integration in Bahnsysteme noch in Arbeit.

Eine zentrale Herausforderung der Cybersicherheit ist der menschliche Faktor. Unklar definierte Rollen in Projekten können zu Sicherheitsrisiken führen – beispielsweise durch Software-Updates, die ohne ausreichende Validierung implementiert werden und kritische Systeme beeinträchtigen können. Klare Rollendefinitionen und strukturierte Sicherheitsprozesse sind notwendig, um solche Risiken zu minimieren.

Die Zukunft der Bahnsicherheit wird durch neue Richtlinien und harmonisierte Standards geprägt, die bestehende Sicherheitslücken schliessen sollen. Mehrere regulatorische Entwicklungen werden die Sicherheitsanforderungen im Sektor neu definieren. Die NIS-2-Richtlinie verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen, einschliesslich der Bahnindustrie, zu umfassenden Cybersicherheitsmassnahmen. Auch Unternehmen in der Lieferkette müssen künftig ihre Compliance nachweisen.

Der Cyber Resilience Act (CRA) stellt strenge Sicherheitsanforderungen an Hersteller und Lieferanten digitaler Produkte, darunter Bahntechnologie. Die IEC 63452 wird voraussichtlich zu einem globalen Massstab für Cybersicherheit in Bahnsystemen und kombiniert Elemente aus IEC 62443 und TS 50701, um ein einheitliches Sicherheitsframework zu schaffen. Darüber hinaus zeichnet sich ein Trend zu gemeinsamen Cybersicherheitsdiensten ab – beispielsweise in den Bereichen Authentifizierung, Protokollierung und Netzwerksicherheit, um standardisierte Schutzmassnahmen für kritische Bahnsysteme zu gewährleisten.

Kundennutzen

Bahnbetreiber, Hersteller und Zulieferer müssen sich proaktiv an diese neuen Vorschriften anpassen. Wichtige Empfehlungen umfassen:

  • Identifikation und Inventarisierung aller Assets (insb. SW)
  • Durchführung von Cybersicherheits-Risikobewertungen zur Identifikation von Schwachstellen
  • Festlegung klarer Sicherheitsanforderungen für Lieferanten und Sicherstellung der Compliance in der gesamten Wertschöpfungskette
  • Implementierung von Security-by-Design-Prinzipien in der Entwicklung neuer Produkte
  • Stärkung der Reaktionsfähigkeit auf Sicherheitsvorfälle, um Bedrohungen effektiv zu bewältigen

Durch einen proaktiven Ansatz kann die Branche die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit von Bahnsystemen in einer zunehmend vernetzten Welt gewährleisten.

  

Untersuchung der europäischen EMU-Bremssysteme

Kunde: führender internationaler Hersteller von Bremsanlagen

Projektaufgaben

  • Projektleitung
  • Erfassung von Anforderungen
  • Konzeptentwicklung
  • Systemintegration

Unsere Umsetzung

Ziel des Projekts war es, einen führenden internationalen Hersteller von Bremsanlagen dabei zu unterstützen, sich in der komplexen Landschaft der europäischen Vorschriften für Bremssysteme, allgemeinen Konstruktionsprinzipien und Anforderungen für die Zertifizierung von Bremsen zurechtzufinden. Die grösste Herausforderung bestand darin, dem Hersteller ein einheitliches und klares Verständnis dieser Vorschriften zu vermitteln, um die Entwicklung und Zertifizierung seiner Bremssysteme für den europäischen Markt zu erleichtern. Diese Unterstützung war entscheidend, um die Einhaltung der strengen europäischen Sicherheitsnormen zu gewährleisten und den Wettbewerbsvorteil des Herstellers auf dem internationalen Markt zu verbessern.

Auf der Grundlage von öffentlich zugänglichen Informationen und eigenen Erfahrungen erstellte PROSE einen umfassenden Untersuchungsbericht mit folgenden Hauptkapiteln:

  • Europäische und amerikanische Konstruktionsphilosophie und Sicherheitsgrundsätze für Notbremsungen bei EMUs
  • Bremsleistung der aktuellen EMU-Zugkonstruktionen in Europa
  • Redundanz der Notbremsbefehle und -funktionen
  • Notbremsung gemäss EN 16185-1 und EN 15734-1
  • Anforderungen an Bremssysteme für EMUs gemäss den europäischen TSI-Vorschriften
  • Steuersignal für das Bremssystem gemäss EN 15611:2020

Kundennutzen

Als Ergebnis dieses Projekts erhielt der Kunde von PROSE ein tiefgreifendes und detailliertes Verständnis der allgemeinen Anforderungen und bewährten Praktiken im Zusammenhang mit der Konstruktion europäischer EMU-Bremsen. Dieser umfassende Einblick ermöglichte es dem Hersteller, seine Produkte an die europäischen Normen anzupassen und so die Zertifizierungsanforderungen besser zu erfüllen. Darüber hinaus diente der detaillierte Untersuchungsbericht als wertvolle Referenz für die Konstruktions- und Designteams des Kunden und erleichterte eine fundierte Entscheidungsfindung und Innovation bei der Konstruktion von Bremssystemen. Insgesamt hat das Projekt die Fähigkeit des Kunden, konforme, zuverlässige und wettbewerbsfähige Bremssysteme für den europäischen Eisenbahnmarkt herzustellen, erheblich verbessert.

 

      

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