Das Jahr 2038 Problem: Was passiert, wenn die Zeit abläuft?

Das Jahr 2038 Problem betrifft viele ältere Computersysteme, die Zeit als Anzahl der Sekunden seit dem 1. Januar 1970 speichern und dafür einen vorzeichenbehafteten 32-Bit-Unix-Zeitstempel verwenden. Dieser Zähler erreicht am 19. Januar 2038 seinen Maximalwert. Eine Sekunde später kommt es zu einem Überlauf, und der Wert springt auf einen negativen Wert zurück, den Systeme als den 13. Dezember 1901 interpretieren.
Dieser Rücksprung im Rahmen des Jahr 2038 Problems wird voraussichtlich dazu führen, dass viele Softwaresysteme abstürzen oder ein unvorhersehbares Verhalten aufweisen. Dabei handelt es sich nicht nur um eine theoretische Annahme: Bereits heute können Systeme betroffen sein, die zukünftige Daten berechnen oder deren geplante Lebensdauer über das Jahr 2037 hinausgeht.
Im Schienenverkehr, wo präzises Timing die Grundlage für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb bildet, entsteht dadurch ein verstecktes, aber kritisches Risiko für fahrzeug- und infrastrukturseitige Systeme, Instandhaltungsgswerkzeuge usw. Entscheidend ist nicht das Ob, sondern das Wo des Eintretens.
Auch wenn das Ereignis „erst“ in einigen Jahren eintritt, ist es faktisch schon morgen – insbesondere in einer Branche wie der Bahnindustrie, die bei umfassenden Systemanpassungen als eher träge gilt.
Bei PROSE helfen wir Ihnen, betroffene Systeme zu identifizieren, ihre Wechselwirkungen zu verstehen und praktische Strategien zur Risikominderung zu definieren, die auf Ihren Betrieb und den Lebenszyklus Ihres Systems zugeschnitten sind.
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